Daunen und Federn kommen zwar vom selben Tier, sind aber grundverschieden.
Federn sind flach, haben einen harten Kiel in der Mitte und geben einem Produkt vor allem Struktur. Daunen hingegen sind die weichen, dreidimensionalen Cluster die direkt am Körper des Tieres sitzen. Sie haben keine harte Mitte, sondern verzweigen sich von einem Punkt aus in alle Richtungen – fast wie eine kleine Schneeflocke.
Genau diese Struktur ist der Grund warum Daunen so gut wärmen. Sie schließen winzige Luftkammern ein, die Körperwärme speichern und gleichzeitig Feuchtigkeit abtransportieren. Federn können das kaum – und im schlimmsten Fall stechen sie sogar durch den Bezug.
Bei den meisten Produkten findest du eine Mischung aus beidem. Ein Verhältnis von 90% Daunen zu 10% Federn gilt als hochwertig, 70/30 ist solide für den Alltag. Je höher der Daunenanteil, desto leichter, wärmer und langlebiger das Produkt.
Einen Blick auf das Etikett lohnt sich also immer.


